Auch 2019 beteiligen sich wieder zahlreiche Fotografen und VerbĂ€nde an den Pirmasenser Fototagen. Diese werden hier sukzessive ausfĂŒhrlicher vorgestellt – Sie können gespannt sein!

Christian Aeschbach
Als Kind eines Kunstmalers und einer Grafikerin hat sich Christian Aeschbach schon frĂŒh die wunderbare Sicht auf grafische Muster sowie Kontraste und feine Tonwertabstufungen in der Schönheit der Natur erschlossen. Passenderweise wurde er 1963 in ZĂŒrich genau an dem Tag geboren, als der ZĂŒrichsee das letzte Mal zugefroren war und zum Betreten freigegeben wurde, es wundert daher nicht, dass er Eis, Schnee und KĂ€lte liebt. Das Val Verzasca – hell, rund, lieblich beeindruckend – und das Val Bavona – dunkel, kantig, krĂ€ftig imponierend – sind richtige Fundgruben an grafischen Highlights. Die Urgesteine des Gotthard-Massivs zeigen sich innerhalb kĂŒrzester Distanzen in den verschiedensten Variationen – und dann noch ĂŒber Jahrtausende bearbeitet von wildem Gletscherwasser. Als SahnehĂ€ubchen und Referenz an die Kurzfristigkeit sind Schnee und Eis Dekoration, Auszeichnung oder gar Teil des „zeitlosen“ Kunstwerks.

Christian Aeschbach

Fabio Antenore
Der Sigma und Nisi Global Ambassador Fabio Antenore ist spezialisiert auf hyperreale Landschaftsbilder. Dabei geht es ihm weniger um ein realitĂ€tsgetreues Abbild der Landschaft, sondern viel mehr darum, die GefĂŒhle und Schönheit der Natur auf Bild zu bannen, um die Betrachter zum TrĂ€umen zu bringen. Seine Techniken vermittelt er als „The Landscape Project“ bereitwillig in Workshops und auf Fotoreisen mit verschiedenen Partnern im In- und Ausland. Seit einiger Zeit bietet Fabio Antenore auch Video-Trainings zu zahlreichen Themen der Landschaftsfotografe auf seiner Webseite an, ein kostenloses Panel fĂŒr Photoshop sowie ein Ebook.

Fabio Antenore

art4earth-Syndikat
Im 2017 von den drei saarlĂ€ndischen Naturfotografen Christian MĂŒtterthies, Daniel Spohn und Nico SchĂŒtz gegrĂŒndeten art4earth-Syndikat sind mittlerweile knapp 200 Naturfotografen aus fast ganz Europa vereint, um den fachlichen Austausch, das Kennenlernen anderer Facetten der Naturfotografie oder auch die Arbeit an gemeinsamen Projekten zu ermöglichen. Ein grundlegendes VerstĂ€ndnis fĂŒr die Natur in der Gesellschaft zu etablieren ist wichtiger denn je zuvor. Dem grĂŒnen Zeigefinger wird wenig Gehör verschafft, aber der Ästhetik ausdrucksstarker, stimmungsvoller Bilder kann sich auch der Ă€rgste „Naturverweigerer“ nicht entziehen.

art4earth-Syndikat –
Christian MĂŒtterthies

Mathias Blum
Mathias Blum (40) ist People- und Reportagefotograf aus Homburg im Saarland. Im Hauptberuf Fußbodenleger betreibt er die Fotografie im Nebengewerbe. Zur Fotografie ist er 2015 gekommen und sehr schnell bei den Menschen und all ihren Facetten hĂ€ngen geblieben. Er liebt authentische Bilder und natĂŒrliches Licht und arbeitet meistens ohne zusĂ€tzliche Hilfsmittel. Bei seinen Portraits ist ihm AuthentizitĂ€t sehr wichtig. Er versucht immer, den Menschen abzubilden, wie er wirklich ist. Viele der Bilder sind nur minimal bearbeitet, jedoch sind Mathias Blum handwerklich saubere Retuschen nicht fremd. Deswegen liebt er die ungestellte Reportagefotografie und genießt die Momente, die man auf ein Bild bannen kann.

Mathias Blum

Patrizia Burra
Patrizia Burra ist eine professionelle Fotografin mit 36 Jahren Erfahrung darin, die Schönheit im AlltĂ€glichen zu erfassen. Fotografie ist fĂŒr sie kein Hobby – sie ist ihr Lebensstil. Sie ist Malerin und Fotografin. Malen gibt viel Energie, erlaubt es aber nicht, den Moment zu erfassen. Dies ist einer der Hauptfaktoren, die Patrizia Burra zu dem Schluss fĂŒhren, dass sie nicht nur Malerin sein kann. Ihr Ziel als Fotografin ist es, ihre wildere, leidenschaftlichere und rastlosere Vision in ein Bild umzusetzen.
Im Januar 2019 erhielt Patrizia Burra die prestigetrĂ€chtige Auszeichnung vom „World Photographic CUP“ – WPC als eine der zehn besten Fotografinnen der Welt. Sie war auch die einzige Fotografin, die Italien unter den 36 teilnehmenden Nationen vertrat.

Patrizia Burra

Michael Dorscheid
Seine erste Kamera hat Michael Dorscheid zur Kommunion bekommen – seither hat ihn dieses faszinierende Hobby nicht mehr losgelassen.
Bis 2011 beschrĂ€nkte er sich auf die Reise- und Naturfotografie, mit der Mitgliedschaft im Fotoclub Tele Freisen erweiterte sich sein Spektrum. Nach ersten Erfahrungen in der experimentellen Fotografie entwickelte Michael Dorscheid ein Faible fĂŒr die PortrĂ€tfotografie, hinzu kam Aktfotografie. Nachdem er Ende 2011 erstmals ein Konzert fotografierte, packte ihn das „Virus“ der Konzertfotografie. In den Jahren 2012 und 2013 hatte fotografierte er Konzerte großer SĂ€nger wie Alicia Keys, Guns N‘ Roses, Olly Murs oder Backstreet Boys in Paris und London, danach Konzerte im Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg. Im Jahr 2018 hat Michael Dorscheid mit seinen PortrĂ€t-, Akt- und Konzertfotos den Titel „AFIAP“ der FIAP (FĂ©dĂ©ration Internationale de l’Art Photographique) errungen.

Michael Dorscheid

Martin DĂŒrr
Eigentlich stand der Beruf „Fotograf“ nicht auf der Agenda, als Martin DĂŒrr ins Berufsleben einstieg. Aufgewachsen in MĂŒnchen, studiert er Grafik-Design und war danach als Illustrator und Designer in den Bereichen Computergrafik und Visualisierung fĂŒr verschiedenste Firmen tĂ€tig. Martin DĂŒrr arbeitete in den Bereichen VisualFX, Automobilvisualisierung, Lidar Scanning, digitale Workflows, 3D Modelling und Concept Art. Ein gemeinsames Projekt mit dem amerikanischen Top-Fotografen Clint Clemens brachte ihn schließlich zur Fotografie. Hier entdeckte er sehr schnell seine Vorliebe fĂŒr die People-Fotografie. Seine Bilder richten sich an keinem Markt aus oder folgen einer Massenströmung. Die kreativen Wurzeln des Designs und der Illustration sind immer wieder in ihnen zu entdecken. Schwerpunkte heute sind People- und Portraitfotografie in all ihren Varianten: People, Headshot, Fashion, Nude. Neben seiner TĂ€tigkeit als Lumix Ambassador veranstaltet Martin DĂŒrr zusammen mit seiner Frau viele Workshops im In- und Ausland.

Martin DĂŒrr

Hartmut Eckstein
Hartmut Eckstein (geb. 1954 in Bottrop) ist ĂŒber die Astrofotografie zur Fotografie gekommen. Was zunĂ€chst vor allem Reisefotografie in Nord- und SĂŒdamerika sowie Australien war, erhielt wesentliche neue Impulse durch einen Arbeitsaufenthalt in Varese (Norditalien) von 1995 bis 2005. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bilden bis heute die 24 Nationalparks Italiens, die er in zahlreichen Reisen und Exkursionen fotografisch fĂŒr sich entdeckte. Aus den verschiedenen Fotoprojekten gingen vier BĂŒcher und zahlreiche Ausstellungen hervor.

Hartmut Eckstein

Michael Eßig
Michael Eßig (61) ist Mitglied des Deutschen Verbandes fĂŒr Fotografie. Er erzielt bei unterschiedlichsten Fotowettbewerben seit Jahren mit seinen Arbeiten national wie international viele herausragende Erfolge, erringt zahlreiche Goldmedaillen, die bedeutendsten beim weltweit grĂ¶ĂŸten Wettbewerb, dem TRIERENBERG SUPER CIRCUIT. Michael Eßig ist amtierender Landesfotomeister.
Die FĂ©deration International de l’Art Photographique (FIAP) verleiht ihm fĂŒr die fotografischen Erfolge international den Ehrentitel des Artiste FIAP (AFIAP). Fujifilm nominiert ihn 2016 fĂŒr den erlesenen Kreis der weltweit gelisteten X-Photographer.
Mit der Fotografie wĂ€chst Michael Eßig auf. Schon wĂ€hrend seiner Schulzeit beginnt er mit fotojournalistischen Arbeiten als freier Mitarbeiter einer großen Tageszeitung, dokumentiert das Zeitgeschehen. In den letzten Jahren entdeckt er einen neuen, fĂŒr ihn spannenden Ansatz, mit Licht bildgestaltend umzugehen, und sagt: „Fotografie ist ein Weg des GefĂŒhls, der BerĂŒhrung – wie ich es tue, sehe – eben auf andersARTige Weise faszinieren.“
Sein Ziel: Fotografien so gestalten, dass sich der Betrachter die Zeit nehmen möchte, in seine Bilder einzutauchen, um sie auf sich wirken zu lassen. Fotografie entwickelt sich bei ihm zu einer Art von Kommunikation, bei der die RealitÀt (Dokumentations-, Street-Fotografie) wie auch die Welt der Ruhe und TrÀume (z.B. Landschafts-, abstrakte und/oder gestische Fotografie) ihren Platz findet.
Ende 2018 hat sich Michael Eßig aus dem Berufsleben zurĂŒckgezogen, um sich ganz der Fotografie zu widmen. Seine Arbeiten stellen diverse Galerien aus und er bietet in Workshops fĂŒr interessierte Fotografen ein buntes Themen-Potpourri zu Aufnahmetechniken und Bildbearbeitung an.

Michael Eßig

Rainer Feser
Nach seinem Berufsleben in der chemischen Industrie hat Rainer Feser (geb. 1952) die neuen FreirĂ€ume genutzt, seine fotografischen AktivitĂ€ten, die bisher eher dokumentarischen Charakter hatten, durch Selbststudium und Workshops mit dem Anspruch „Ausdruckstarke, ansprechende Bilder“ weiter zu entwickeln. Neben der Natur- und Reisefotografie liegt ein Schwerpunkt seiner Arbeiten bei der Reportagefotografie. Der Wahlspruch der ehemaligen FAZ-Fotografin Barbara Klemm „Den anderen eine Geschichte erzĂ€hlen, die nicht dabei waren“ ist auch seiner. Seine Fotografie soll bedeutende Augenblicke festhalten, bevor diese in Vergessenheit geraten oder von anderen gar nicht erst gesehen werden. Besonders interessieren ihn dabei kĂŒnstlerische AktivitĂ€ten wie BĂŒhnenauftritte von Musikern und die Entstehungsgeschichte von Kunstwerken. Durch genaues Beobachten der jeweiligen Szenerie werden die wichtigen Momente erfasst und in aussagestarke Bilder umgesetzt.

Rainer Feser

Annelie Henn
Annelie Henn hat schon seit ihrer Kindheit leidenschaftlich fotografiert, zunĂ€chst noch mit analoger Kamera und Dunkelkammer. Nach einer lĂ€ngeren beruflichen und familiĂ€ren Pause hat sie dann die digitale Fotografie mit der Bildbearbeitung am Computer fĂŒr sich entdeckt. Ihre Arbeiten reichen von der Naturfotografie ĂŒber kĂŒnstlerische PortrĂ€ts bis zur Schwarzweiß-Fotografie monumentaler Bauten moderner Architektur. Seit 2014 ist Annelie Henn Mitglied des Fotoclubs Tele Freisen. Seither hat sie an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teilgenommen, aus deren Ergebnissen heraus ihr der Titel einer AFIAP (Artiste de la FĂ©dĂ©ration Internationale de l’Art Photographique / KĂŒnstlerin der Internationalen Vereinigung fĂŒr fotografische Kunst) zuerkannt wurde. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die digitale Makrofotografie in der freien Natur, insbesondere von Insekten. Mit ihren Fotos von Schmetterlingen, Wespen und Ameisen hat sie zahlreiche internationale Preise gewonnen.

Annelie Henn

Hermann Hirsch
Hermann Hirsch ist 25 Jahre alt und kommt aus Dortmund. Er ist professioneller Naturfotograf, Autor mehrerer BĂŒcher, gelernter Tischler und UmweltpreistrĂ€ger der Stadt Dortmund. Seine Bilder sind vielfach ausgezeichnet und werden in internationalen Galerien und Magazinen gezeigt.

Hermann Hirsch

Aljoscha Hirschinger
Aljoscha Hirschinger (geb. 1990 in Dahn) hatte das GlĂŒck, in Schönau mitten im PfĂ€lzerwald aufzuwachsen – dadurch wurde ihm die Liebe zur Natur praktisch schon in die Wiege gelegt. Am frĂŒhen Morgen oder gar nachts bricht er auf, oft alleine oder mit Gleichgesinnten, um die Stimmungen, die diese Tageszeiten bieten, fotografisch einzufangen. Die Kombination aus Ruhe und den fantastischen Farben der Natur bietet ist einmalig und fĂŒr ihn ein Ausgleich zum heutigen stressigen Alltag. Am liebsten fotografiert er bei Sonnenaufgang, wenn im besten Fall noch der Nebel die TĂ€ler fest im Griff hat und man hoch oben schon die ersten wĂ€rmenden Sonnenstrahlen genießen kann.

Aljoscha Hirschinger

Harald Kröher
1955 in Pirmasens geboren. Harald Kröher war in vielen Wettbewerben erfolgreich, davon siebenmal Gold beim Super Circuit, der inoffiziellen Foto-WM und grĂ¶ĂŸten Wettbewerbsveranstaltung der Welt. Macht seit 2013 keine Wettbewerbe mehr. KĂŒnstlerischer Leiter der Fototage Pirmasens und international fĂŒr Rollei, SIGMA und CEWE tĂ€tig und Inhaber zweier Firmen – STILEBEN und PHOTO-STIL. Hat gerade das neue Jahresbuch des Pfalztheaters in Kaiserslautern mit mehr als 50 Aufnahmen bestĂŒckt. Zurzeit ein Kalender und ein Buch ĂŒber die Sagen der Region Westpfalz in Arbeit. Hat mehr als 700 Workshops ĂŒberall auf der Welt gegeben. Harald Kröhers Fotobereiche sind Portrait in allen Facetten, Landschafts- und Naturfotografie, die er sehr gerne mit Stimmungsbildern der Region Pfalz belegt

Harald Kröher

Johnny KrĂŒger
Geboren 1961, studierte Johnny KrĂŒger Betriebswirtschaft und entdeckte seine Leidenschaft fĂŒr Fotografie im Jahre 1980. Er ist Referenzfotograf fĂŒr den Objektivhersteller SIGMA und wurde mehrfach ausgezeichnet. Nennenswert sind hier Erfolge beim Trierenberger Super Circuit und bei den Sony Awards, er ist Deutscher Meister 2018 des Deutschen Verbands fĂŒr Fotografie (DVF) und wurde bei den Pirmasenser Fototagen 2014 ausgezeichnet mit dem Ludwig fĂŒr Naturfotografie. Das Genre Tierfotografie in Bewegung hat es Johnny KrĂŒger besonders angetan. Er ist in SĂŒdafrika aufgewachsen und hat dort seine brennende Liebe zu der Tierwelt und der Fotografie entdeckt. Seit Jahren koordiniert und betreut er Foto-Events fĂŒr Fotografen, die Wildtiere in natĂŒrlichen Biotopen und Habitaten erleben und möglichst Erfolg versprechend fotografieren wollen.

Michael Lauer
Michael Lauer ist ein Landschaftsfotograf aus der Pfalz, der jedoch weit ĂŒber die Region hinaus bekannt ist. Er findet seine Motive vorwiegend in der Natur von Europa und Nordamerika und versteht es sie so abzubilden, dass das scheinbar AlltĂ€gliche zu etwas Besonderem wird. Das fĂŒr sich kann schon schwierig werden – es ist Michael Lauer aber nicht genug. Er hat dabei den Anspruch, das in einer exzellenten fotografischen QualitĂ€t zu zeigen. Zahlreiche Erfolge bei großen, internationalen Naturfotowettbewerben sind der Lohn seiner Arbeit.

Michael Lauer

Jamari Lior
Jamari Liors Weg zur Fotografie begann einerseits ĂŒber die theoretische BeschĂ€ftigung mit visuellen Medien, andererseits ĂŒber ihre Studienzeit in SĂŒdindien, wo sie als Model entdeckt wurde und spĂ€ter, zurĂŒck in Deutschland, hinter die Kamera zog. Heute lehrt Jamari Lior am Indian Institute of Photography im B.A. und M.A. Fotografie, betreibt ein eigenes Fotostudio, schreibt fĂŒr das Pictures-Magazin und ist Chefredakteurin der Pictures Science.

Jamari Lior

Ulla Lohmann
Ulla Lohmann ist Expeditionsfotografin und -filmerin, u.a. fĂŒr GEO, National Geographic, BBC, ARD, ZDF, Servus TV, Terra Mater, Red Bull Media House, von National Geographic Creative reprĂ€sentiert. Von ihr erschienen ist ein Bildband mit Vortragstour „Abenteuer Dolomiten“ fĂŒr National Geographic, sie ist Ambassador fĂŒr Canon, Adobe, F-stop und Eizo, außerdem ist sie berufenes Mitglied der DGPh und des Explorer’s Club (New York). Ulla Lohmann hat einen Lehrauftrag an der Hochschule Kaiserslautern und am Zentrum Bildung Baden (Schweiz), sie veranstaltet Workshops und Fotoexpeditionen (weltweit) u.a. fĂŒr National Geographic.

Sandrino Luchini
Die Leidenschaft zur Fotografie entdeckte Sandrino Luchini (Mitglied der Fotofreunde Homburg-ZweibrĂŒcken) im Jahre 2008. Das Wissen darĂŒber hat er sich zunĂ€chst autodidaktisch angeeignet – stets arbeitet er daran, sich zu verbessern und weiterzuentwickeln. Dies geschieht auch im Austausch mit anderen Fotografen. Dabei hat er nie versucht, sich auf eine bestimmte Sparte festzulegen. Ausschlaggebend fĂŒr ihn sind die Ästhetik, die es in den vielfĂ€ltigen Motiven zu entdecken gibt, sowie das Licht respektive die Lichtstimmung, die magische Augenblicke herbeizaubert.

Sandrino Luchini

Michael Metzger
Die fotografischen Wurzeln von Michael Metzger (geb.1955) reichen zurĂŒck bis in die Kindheit mit der Faszination fĂŒr die Kamera seines Vaters und ein Fotolehrbuch mit Beispielfotos in Schwarzweiß. Mit der ersten eigenen Kamera wurde ihm klar, dass die BeschĂ€ftigung mit dem Medium Fotografie sehr erfĂŒllend ist, er richtete eine eigene Dunkelkammer ein und konnte so Filme selbst entwickeln und vergrĂ¶ĂŸern. Nach gut 40 Jahren fotografischer AktivitĂ€t liegt Michael Metzgers Hauptaugenmerk auf der Landschaftsfotografie und diese hauptsĂ€chlich in der Vorderpfalz, im PfĂ€lzerwald und in der Rheinebene, gelegentlich macht er auch Architekturfotos oder Stillleben. Seit 2014 ist er Leiter des „Fotoforum Neustadt“, eine kleinen, aber feinen Gruppe von Amateurfotografen in der VHS, mit denen er auch schon ausgestellt hat, u.a. im Mußbacher Herrenhof.

Michael Metzger

Antonia Moers
Antonia Moers ist Portraitfotografin aus Leidenschaft. Die gelernte Fotografin liebt es, einmalige Momente wie Hochzeiten, Neugeborene und Ă€hnliches festzuhalten, aufwĂ€ndige Projekte verschiedener Stilrichtungen wie der Hochzeitsfotografie zu organisieren und in Szene zu setzen. Nach Stationen in verschiedenen Fotostudios arbeitet sie heute im Marketing-Team der SIGMA (Deutschland) GmbH und unterstĂŒtzt zusĂ€tzlich mit ihrem fotografischen Fachwissen und neuen, inspirierenden Ideen.

Antonia Moers

Christian MĂŒtterthies
Christian MĂŒtterthies begann mit der Fotografie erst mit dem Zeitalter der digitalen Fotografie. Nach seinen fotografischen Schwerpunkten gefragt, lautet einer seiner LeitsĂ€tze „Ich fotografiere alles, was nicht mit mir reden kann“. Dabei sieht er sich ganz klar in der Natur-, Landschafts- und Reisefotografie angesiedelt. So oft es geht, ist er mit Daniel Spohn zusammen in der Welt unterwegs und bereist verschiedene LĂ€nder aus der Sicht eines Fotografen. Im Jahr 2017 grĂŒndete er zusammen mit Daniel Spohn und Nico SchĂŒtz das Art4earth Syndikat. Hier organisieren sich inzwischen fast 200 reine Natur- und Landschaftsfotografen, um gemeinsame Aktionen und Treffen zu gestalten. DarĂŒber hinaus ist Christian MĂŒtterthies der 2. Vorsitzende des Fotoclub Tele Freisen, einem der grĂ¶ĂŸten Fotoclubs in Deutschland. 

Christian MĂŒtterthies

Josef (Beppo) und Katja Niedermeier
Josef und Katja Niedermeier vom Focuswelten-Team haben sich seit ĂŒber 18 Jahren der Produktion von informativen und unterhaltsamen Multivisionen auf höchstem Niveau verschrieben. UnzĂ€hlige Foto- und Filmreisen fĂŒhrten sie in viele Teile der Welt mit Schwerpunkt Afrika. Ihre Multimediafirma produzierte Auftragsreportagen ĂŒber AIDS in Afrika, Kindersoldaten in Norduganda und JugendkriminalitĂ€t in SĂŒdafrika. Mit ihrer Live-Multivision „HIV-Ausbreitung bei den Massai“ sind sie an Schulen in ganz Deutschland unterwegs. Als berufene Mitglieder der Gesellschaft fĂŒr Bild und Vortrag begeistern sie mit ihren Live-Multivisionen in allen bekannten Vortragsreihen und Festivals seit vielen Jahren ihr Publikum.

Josef und Katja Niedermeier

Raimund Paris
Raimund Paris (54) fotografiert seit seinem 15. Lebensjahr. Er ist viel auf Reisen fĂŒr Landschaft- und Tierfotografie, liebt aber vor allem die Lost-Places-Fotografie. Zusammen mit seiner Partnerin bereist er dazu halb Europa, um die verlassenen PlĂ€tze zu erreichen. Bei der Lost-Places-Fotografie beginnt die Spannung und Arbeit bereits lange vor dem Fotografieren zuhause am Rechner – die PlĂ€tze mĂŒssen ermittelt und Informationen dazu eingeholt werden: Wo ist z.B. der Einstieg oder welche Gefahren können auftauchen? Um nicht aufzufallen, geht es dann meist schon frĂŒhmorgens noch im Dunkeln in die PlĂ€tze hinein. Innen wartet er dann in Ruhe auf das Tageslicht, um mit der Fotografie zu beginnen. Es ist manchmal kaum zu glauben, was fĂŒr „Schönheiten“, oft komplett möbliert, dort im Verborgenen schlummern. 2019 drehen sich die Lost Places um das Thema „Schlafzimmer“.

Raimund Paris

Prashant Prakash
Prashant Prakash ist Student des Bachelor of Fine Art (BFA)-Fotografie. War die Fotografie bis vor sechs Jahren nur ein NebengeschĂ€ft, begann er dann, Vögel zu fotografieren und dafĂŒr verschiedene Orte zu bereisen. Das Fotografieren von Wildtieren gibt ihm GlĂŒck, Selbstzufriedenheit und eine Pause zur eigenen „VerjĂŒngung“. Noch hat Prashant Prakash keinen eigenen Stil entwickelt, versucht aber Bilder zu machen, die Aktionen beinhalten, und dies auf Augenhöhe mit den Objekten. Seine Ideen entwickelt er durch die Beobachtung von Arbeiten von Kollegen, anderen Fotografen und das Experimentieren mit dem gleichen Motiv, indem man versucht, es auf verschiedene Weise zu fotografieren.

Prashant Prakash

Christopher Schmidtke
Christopher Schmidtke ist ein deutscher Landschaftsfotograf und Liebhaber der analogen Fotografie. Seine Motive reichen von den WĂ€ldern im Sauerland bis zu den stĂŒrmischen KĂŒsten Nordeuropas. Aktuell beschĂ€ftigt er sich intensiv mit der Schwarzweiß-Fotografie, die ihn wegen der zahlreichen Interpretationsmöglichkeiten in der Dunkelkammer faszinieren. Unterwegs ist er meist mit einer Rolle Kodak TriX und seiner mechanischen, zweiĂ€ugigen Rolleiflex aus den 1950ern.
Warum analog? ‚‚Was auch immer man fotografiert, wohin man auch geht, dieses kleine (oder große) Negativ fĂ€ngt das Licht des Moments ein. Man kann es berĂŒhren und in den HĂ€nden halten – es ist echt. Das ist einfach nur magisch. ‘‘

Christopher Schmidtke

Immanuel Schulz
Immanuel Schulz (geb. 1979) verbrachte schon knapp ein FĂŒnftel seines Lebens in den unterschiedlichsten LĂ€ndern der Erde und beteiligte sich in den letzten 20 Jahren an verschiedenen Fotoexpeditionen in Afrika und Amerika. Im Jahr 2000 fĂŒhrte ihn seine erste Afrika-Reise kreuz und quer im Jeep durch Namibia. Im Rahmen einer sechsmonatigen Fahrradexpedition fuhr er von SĂŒdafrika ĂŒber Namibia, Botswana, Sambia, Malawi und Tansania nach Kenia. Auf den knapp 10.000 Kilometern gab es viele bewegende Begegnungen mit Menschen und Tieren dieses einzigartigen Kontinents. Die Fahrt war eine Sponsoring-Fahrt fĂŒr ein Waisenhaus in Nakuru, Kenia, dem Zielort der Expedition. Seit 2003 steht Kolumbien im Mittelpunkt seines Interesses. Immanuel Schulz organisierte am Bodensee das WunderWelten-Festival und weitere Vortragsreihen sowie Veranstaltungen in Heidelberg. Insgesamt darf WunderWelten jedes Jahr ĂŒber 30.000 Besucher begrĂŒĂŸen.

Immanuel Schulz

Martin Seraphin
Wenn Martin Seraphin etwas interessant findet, möchte er es fotografieren. Dabei spielt es keine Rolle, ob es People-, Architektur-, Sport- oder Landschaftsfotografie ist. Er experimentiert gerne mit Brennweite und Perspektive und bevorzugt natĂŒrliches Licht.
Seit 2010 ist Martin Seraphin Mitglied im DVF (Deutscher Verband fĂŒr Fotografie) und seit 2014 im IIWF (Interessenverband Internationaler Wettbewerbs-Fotografen). Außerdem ist er Mitglied des Fotoclubs „Fotografische Gesellschaft DĂŒren 1925 e.V.“ im Rheinland und seit 2016 Juror fĂŒr DVF-Meisterschaften. Sein Können hat Martin Seraphin mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen bei den verschiedensten Wettbewerben unter Beweis gestellt, zuletzt mit dem Gewinn des „Bernd Mai Award“ und einigen Medaillen beim German International Photocup 2019.

Martin Seraphin

Daniel Spohn
Das Interesse an der Tierwelt in ihren LebensrĂ€umen weltweit brachte Daniel Spohn (geb. 1981) neben der Biologie auch zur Fotografie. Er hat sich darauf spezialisiert, die Natur, Kultur und Historie der bereisten Regionen auf Ă€sthetisch bestmögliche Art und Weise einzufangen. Sein Anspruch ist, besondere Augenblicke festzuhalten und ihnen in unserer hektischen Welt die Zeit zu geben, um wirken zu können. Seine Art der Fotografie vermittelt Daniel Spohn im Rahmen von Workshops und Fotoreisen sowohl an AnfĂ€nger und Wiedereinsteiger als auch an erfahrene Fotografen. Er ist Mitglied der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen e.V. und des Fotoclubs Tele Freisen e.V. sowie GrĂŒndungsmitglied des art4earth-Syndikats (Naturfotografische Vereinigung).
Daniel Spohn zieht es automatisch in die abgelegeneren, exotischeren Gegenden unserer Erde, um dort insbesondere die faszinierende Tierwelt und die einzigartigen Landschaften zu erkunden und die dortigen Menschen kennenzulernen. Seine aktuellen Schwerpunkte liegen auf den Regionen Australien, Tasmanien, Madagaskar, Norwegen und natĂŒrlich den BiosphĂ€renreservaten vor seiner HaustĂŒr in SĂŒdwestdeutschland und seiner angrenzenden Regionen.

Daniel Spohn

Isolde Stein
Beim Betrachten ihrer Fotografien sieht und erkennt Isolde Stein in ihren Modellen Krieger, DĂ€moninnen, TĂ€nzer oder Göttinnen. FĂŒr sich als Fotografin hat sie die Wandelbarkeit des Menschen in all seinen Facetten als Leitmotiv fĂŒr ihre Arbeit gewĂ€hlt. Die VielfĂ€ltigkeit der Metamorphosen, die der Mensch durchlaufen kann, faszinierte sie schon sehr frĂŒh. Isolde Steins Bilder stellen heute die unterschiedlichsten Wandlungen des Menschen dar. Denn der Mensch ist alles andere als ein statisches Wesen. Egal ob eine Person ihr Äußeres wandelt, in neue Rollen schlĂŒpft oder sogar mit geschlechtlicher Änderung spielt, ob durch Sport, VerĂ€nderungen in der Lebensweise, oder auch einfach nur durch den natĂŒrlichen Alterungsprozess Metamorphosen durchwandelt werden, weisen ihrer Ansicht nach diese Entwicklungen den Menschen als das wandelbarste Geschöpf ĂŒberhaupt aus. Ihre Bilder versuchen immer einen besonderen Moment festzuhalten, eine Facette des wunderbaren Vorgangs der Metamorphosen des Lebens.

Isolde Stein

Fotoclub Tele Freisen
Der Fotoclub Tele Freisen wurde am 1. November 1972 auf Initiative von Franz Rudolf Klos offiziell gegrĂŒndet. 1978 trat der Club dem Deutschen Verband fĂŒr Fotografie (DVF) bei und ist seit 1980 eingetragener Verein. Bereits 1981 ergaben sich Kontakte zum Photoclub de Mutzig im Elsaß, die 1987 zu einer bis heute bestehenden intensiven Partnerschaft fĂŒhrten, aus der 1990 die Partnerschaft zwischen der Stadt Mutzig und der Gemeinde Freisen entstand. Aus drei GrĂŒndungsmitgliedern ist mittlerweile eine Foto-Interessengemeinschaft von mehr als 250 Mitgliedern geworden. Diese haben sich zum Ziel gesetzt, ihre fotografischen Kenntnisse umzusetzen, zu erweitern bzw. zu vertiefen. Wege zum Erreichen dieser Ziele werden in den regelmĂ€ĂŸigen Treffs und Workshops sowie bei regelmĂ€ĂŸigen Bildbesprechungen zu Fototechnik, Bildgestaltung und Bildaufbau aufgezeigt und erarbeitet. Fast zeitgleich mit der ClubgrĂŒndung wurde auch eine Jugendgruppe ins Leben gerufen, die seit ihrer GrĂŒndung bis heute zahlreiche nationale und internationale Erfolge erringen konnte.

Fotoclub Tele Freisen – Erhard MĂŒller

Jens Theobald
Jens Theobald aus Bruchweiler-BĂ€renbach war schon als Kind und Jugendlicher stĂ€ndig im Wald unterwegs. Seit etwa fĂŒnf Jahren zieht es ihn nun mit seinem Hobby wieder in die Natur, vor allem in den schönen PfĂ€lzerwald, wo er die vielen Burgen und Felsen durch den Sucher der Kamera wieder neu fĂŒr sich entdeckt. Bevorzugt in den Morgen- und Abendstunden sowie nachts zieht es ihn nach draußen, um besondere Lichtstimmungen einzufangen und die Ruhe zu genießen. Neben tollen Nebellagen jagt er aktuell vor allem auch den Mond, den er immer wieder mit bekannten Motiven in einem Bild vereint. Auch wenn sein Steckenpferd die Natur- und Landschaftsfotografie ist, versucht sich Jens Theobald gerne an anderen Disziplinen und hat so beispielsweise vor einigen Jahren begonnen, speziell in Pirmasens zu fotografieren. Der Reiz, neue ungewohnte Perspektiven zu finden und die vielen interessanten Stellen der Stadt im besten Licht auf den Sensor zu bannen, hat ihn dieser Stadt nĂ€hergebracht.

Jens Theobald

Klaus Wohlmann
Klaus Wohlmann arbeitet seit ĂŒber 20 Jahren als KĂŒnstler und Fotograf. Seine große Leidenschaft ist das Reisen in ferne LĂ€nder. Zu seinem Repertoire gehört die Dokumentation von Veranstaltungen, Sport-, Messe-, Reise- und Food-Fotografie, Portraits und Gruppenaufnahmen, die Dokumentation von Projekten und Firmen im In und Ausland sowie die Produktion von BildbĂ€nden, Vortragsreihen und Workshops fĂŒr Fotografie. Seit ĂŒber zehn Jahren widmet sich Klaus Wohlmann auch dem bewegten Bild. Beginnend mit kĂŒnstlerischen Kurzfilmen, liegt heute der Schwerpunkt beim Filmemachen bei Dokumentationen und Imagefilmen im In- und Ausland. Die vielfĂ€ltigen Erfahrungen und die Freude, sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen zu können, machen fĂŒr ihn den Reiz seiner Arbeit aus und kennzeichnen seine besondere KreativitĂ€t.

Klaus Wohlmann